1995-2002

Im April 1995 vergrößerte sich die Familie durch Pauline. Im Dezember 1996 kam dann auch noch Kilian und im November 2000 noch unser „Nesthäkchen“ Julius. Mittlerweile ganz solide und etabliert, Kind gezeugt, Haus gebaut, Baum gepflanzt, was will man mehr. Ein tiefer Einschnitt war dann die Insolvenz mit dem Wissen, dass die Existenzgrundlage komplett weg war, die Ernährungsgrundlage der fünfköpfigen Familie fehlte nun komplett, Arbeitslosengeld gab es keines, dafür war ich zu lange selbstständig. Irgendwie hielten wir uns über Wasser und zum Glück konnten wir bis zum Verkauf des Hauses dort auch noch mietfrei Zum 1. Januar 1995 habe ich weiterlesen…

1988-1994

Dann ging es normal weiter als Geselle in der väterlichen Schreinerei, Möbelbau, Fenster, Türen, Boden legen, Holzdecken montieren, Restaurierungsarbeiten, das volle Programm und immer wieder etwas anderes. Ind dieser Zeit habe ich dann auch im alten Wohnhaus meiner Familie den Dachdoden ausgebaut, erst komplett entkernt und dann alles neu aufgebaut. Meine eigene Drei-Zimmer-Wohnung. Am 9. Juni 1989 war ich als Teil der Nordschwäbischen Delegation des Kreisjugendrings in Bonn beim Jugend-Treffen des Bundespräsidenten. Natürlich war ich auch auf Konzerten. Kleine Konzerte in Donauwörth und Umgebung, im Juze, in Harburg, Nördlingen, Wemding, Dillingen …, aber auch größere in München, Berlin, Ulm, Augsburg weiterlesen…

1985-1988

Anschließend dann 20 Monate Zivildienst in der „Wekstatt für Behinderte der Lebenshilfe“ in Nördlingen. Das war auch eine gute Zeit, eigentlich zum ersten Mal richtig von Zuhause weg, unter der Woche in der Ziviwohnung in Nördlingen, eine Zwei-Mann-WG. In einer Druckerei, wo immer wieder Sachen zum Konfektionieren abzuholen waren, wurde ich als „Drückeberger“ und „Vaterlandsverräter“ tituliert, das war der Gleiche, der dann auch die Grünen „am Sack aufhängen“ wollte. Auf jeden Fall habe ich diese Zeit als prägend empfunden und will sie auch nicht missen. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen, die Feierabend-Biere, die man zusammen getrunken hat … Irgendwann, so weiterlesen…

1981-1984

Die neunte Klasse war so spannend, dass ich sie mir dann gleich zweimal antuen mußte. Der Vorteil war, dass auch die Lehrer wechselten. Irgendwann in der Realschule fing ich dann auch an, bei der Schülerzeitung mitzumachen, Layout, Artikel schreiben usw. Und das alles mit Schreibmaschine, Kopierer, Kleber und Schere! Ein interessantes Erlebnis war auch das Wochenendseminar der Thomas-Dehler-Stiftung in München für Schülerzeitungsmacher. Hier war ein Besuch des „Theater der Jugend“ auf dem Programm und damit verbunden ein Artikel über dieses und das dargebotene Stück. Nicht traumatisierend, sondern irgendwie prägend, trotz Thomas-Dehler-Institut. In der 10. Klasse dann doch wieder ein Trauma, weiterlesen…

1971-1981

1971 – 1975: Grundschule Eingeschult in Berg, und das als Donauwörther (traumatisierend). Nach diversen Rekonstruktionen wird vermutet, dass ich mit meiner jetzigen Schwägerin Brigitte die Schulbank drückte. Zu dieser Zeit waren sehr viele Kinder ausgelagert, da die Schulhäuser aus allen Nähten platzten. Weiter ging es dann im Stadtkommandantenhaus in Donauwörth, jetzt die Stadtbücherei. Meine gesamte Grundschulzeit verbrachte ich in ausgelagerten Klassen (vermutlich traumatisierend). In der vierten Klasse das Übertrittszeugnis für die Realschule geschafft, aber durch die Entscheidung der Eltern, die dagegen waren, dass ich direkt in die Realschule wechsle, gings erst einmal in die Hauptschule (traumatisierend). 1975 – 1978: Hauptschule weiterlesen…

1965-1971

1965 Geboren im Wonnemonat Mai in Donauwörth, Nordschwabens freundlicher Mitte, als Heimgeburt. Das war seinerzeit eher der Normalfall. Zwei Brüder waren zu diesem Zeitpunkt schon vorhanden, Hermann (1961) und Peter (1962). Später kam dann noch Michael dazu (1972). Angeblich war ich ein seltsames Kind, ich war wohl mit dabei, aber kann mich jetzt nicht direkt daran erinnern. Ich habe ständig geschlafen, teilweise mußte mich man zu den Mahlzeiten wecken, und wenn es im Kinderwagen zum Einkaufen oder zu einem Ausflug ging, brüllte ich angeblich wie am Spieß, bis ich wieder zuhause war (ein begnadeter Schläfer bin ich immer noch, aber weiterlesen…